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A(Void) - Magische LeereA(Void) - Magische Leere

Donnerstag, 19.11.2020 ab 19:00 bis
Donnerstag, 19.11.2020 um 22:00


Theater Magdeburg/Opernhaus
Universitätspl. 9
39104 Magdeburg

A(Void) - Magische Leere

Carolina Eyck, Theremin

Natalia Salinas, Rémi Durupt, Dirigent:innen
Magdeburgische Philharmonie

GEORG PHILIPP TELEMANN

Ouvertüre und Courante aus der Suite für zwei Oboen,

Fagott und Streicher C‑Dur TWV 55:C4

WILLIAM BOLCOM

„Commedia“ For (Almost) 18th-Century Orchestra

IGOR STRAWINSKY

„Pulcinella“. Suite aus dem Ballett nach Musik von G. B. Pergolesi

GEORG PHILIPP TELEMANN

Ouvertüre aus der Suite für zwei Trompeten, Fagott und Streicher


D‑Dur TWV 55:D18

JENS KLIMEK

„Les Plaisirs“ nach G. Ph. Telemann

Uraufführung (IMPULS-Auftragskomposition)

KALEVI AHO

Konzert für Theremin und Kammerorchester „Acht Jahreszeiten“

IMPULS wirkt! – Die Argentinierin Natalia Salinas und der Franzose Rémi Durupt sind erfolgreiche Teilnehmer:innen der Impuls-Masterclasses für junge Dirigenten. Jetzt kehren sie zu Impuls zurück und präsentieren das energiegeladene Impuls-Abschlusskonzert in Magdeburg. Im Mittelpunkt des Konzertes steht die „Magierin“ Carolina Eyck am Theremin,

Ein Instrument, das man beim Spielen nicht berührt? Undenkbar! Oder etwa doch nicht …? Ende des 19. Jahrhunderts begeisterte und beunruhigte die zunehmende Nutzung der Elektrizität weite Kreise: eine Kraft, die man nicht sehen kann und die dennoch Lampen zum Leuchten bringt – faszinierend! Das Konzert nimmt dieses „alte“ Vorgänger-Instrument des „modernen“ Synthesizers zum Anlass, sich mit den Verbindungen und Widersprüchen zwischen „alter“ und „moderner“ Musik insgesamt zu beschäftigen: Dabei konfrontiert die Magdeburgische Philharmonie Werke des in Magdeburg geborenen Georg Philipp Telemanns mit Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts, die aus direkter Auseinandersetzung mit barocken Vorbildern neu entstanden sind – bis hin zu einer Uraufführung des ebenfalls in Magdeburg geborenen Jens Klimek. Basierend auf einer Ouvertürensuite Telemanns bezieht Klimeks Komposition sein gesamtes musikalisches Ausgangsmaterial aus diesem Stück. Melodische und rhythmische, ja sogar harmonische Grundmuster werden in eine zeitgemäße Tonsprache übertragen, ohne den barocken Ursprung zu vereiteln. Genau wie Telemann bedient sich Klimek einer polystilistischen Herangehensweise an die Komposition, so stehen sich Klangflächenkomposition, Minimal Music, eine Triosonate und ein Salsa auf engstem Raum gegenüber und verschmelzen so zu einer eigenständigen, komprimierten Ouvertürensuite.